Startseite | Stichworte | Kollusives Zusammenwirken (Abwicklungsvertrag)
https://etl-ip.com/stichworte/kuendigungsgruende/kollusives-zusammenwirken-abwicklungsvertrag
Kündigungsgründe Arbeitsvertrag A-Z

Kollusives Zusammenwirken (Abwicklungsvertrag)

Ein sog. kollusive Zusammenwirken des Arbeitnehmers und eines Vertreters des Arbeitgebers im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Abwicklungsvertrages kann eine außerordentliche Kündigung begründen.

Siehe dazu etwa LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 11.08.2020 – 5 Sa 4/19:

„1. Die Pflicht des Arbeitnehmers aus § 241 Abs. 2 BGB, auf die Interessen des Arbeitgebers Rücksicht zu nehmen, bedeutet nicht, dass der Arbeitnehmer seine eigenen Interessen denen des Arbeitgebers unterzuordnen hat. Der Arbeitnehmer darf ebenso wie der Arbeitgeber seine Interessen im Rahmen der bestehenden Regelungen wahren. Das gilt insbesondere bei dem Abschluss von Arbeits-, Änderungs- oder Aufhebungs- bzw. Abwicklungsverträgen.

2. Der Arbeitnehmer verletzt seine Rücksichtnahmepflicht bei Eingehung eines Vertrages, wenn er sich in kollusivem Zusammenwirken mit einem Vertreter des Arbeitgebers Leistungen versprechen lässt, die aus keinem Gesichtspunkt berechtigt sein können und offensichtlich den Interessen des Arbeitgebers zuwiderlaufen.“

(Letzte Aktualisierung: 23.10.2020)

DIE WELT VON ETL
ETL Standorte

Unsere Standorte finden Sie hier.

ANSPRECHPARTNER


Dr. Uwe P. Schlegel
Rechtsanwalt

Mail: koeln@etl-rechtsanwaelte.de


Alle Kontaktdaten


Rüdiger Soltyszeck
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Mail: koeln@etl-rechtsanwaelte.de


Alle Kontaktdaten

Wir verwenden Cookies

Entscheiden Sie selbst, ob diese Website neben funktionell zum Betrieb der Website erforderlichen Cookies auch Betreiber-Cookies sowie Cookies für Tracking und Targeting verwenden darf. Weitere Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Einstellungen individuell anpassen Einstellungen jetzt speichern Alle Cookies zulassen und speichern
x